Über den Künstler
Von einem unbekannten Künstler geschaffen, reflektiert dieses 1978 entworfene Werk die visuelle Kultur des späten 20. Jahrhunderts in Barcelona, als Fahrscheine zu unverzichtbaren Alltagsgegenständen urbanen Lebens gehörten. In jener Zeit verband der öffentliche Verkehr die Stadtviertel und die Tickets wurden zu kleinen Artefakten routinierter Mobilität, deren Erscheinungsbild Praktikabilität mit einer eigenständigen grafischen Identität verband.
Heute fungieren diese Tickets als sammelwürdige Erinnerungen an Barcelonas sich wandelndes Stadtbild und bieten Einblicke in die alltäglichen Erfahrungen der Bewohner während einer Phase gesellschaftlicher und politischer Erneuerung. Die Arbeit spricht Sammler von urbaner Geschichte und Liebhaber greifbarer Spuren städtischen Lebens an, besonders im Kontext Barcelonas reicher Grafiktradition.
Das Kunstwerk
Das Werk Busfahrkarten Barcelona 2 zeigt eine kuratierte Auswahl historischer Fahrkarten und fängt den Puls der Stadt 1978 ein. Dieses Jahr stand im Zeichen des gesellschaftlichen Wandels, als Spanien zur Demokratie fand und öffentliche Räume neu belebt wurden. Die Tickets für Tram und Bus dokumentieren praktische Aspekte des Pendelns — Tarife, Liniennummern und Druckdetails — und spiegeln zugleich größere Stadtdynamiken wider.
Durch das Zusammenfügen der einzelnen Fahrkarten bewahrt die Komposition einen Ausschnitt kollektiver Erinnerung: ein Archiv von Fahrten, Alltagsroutinen und der grafischen Sprache des Nahverkehrs. Sie spricht besonders jene an, die sich für Barcelona Poster-Klassiker und die alltäglichen Objekte interessieren, die urbaner Identität Gestalt geben.
Stil und Merkmale
Die Komposition ist als Raster aus rechteckigen Fahrkarten angelegt, jede mit eigener Nummernstruktur, Typografie und Tarifinformationen. Auffällige Farbflächen in Rot, Gelb, Blau und Grün heben sich vor einem hellen Hintergrund ab und erzeugen eine lebendige, energiereiche Wirkung. Scharfe Kanten und klare Druckkonturen betonen die funktionale Lesbarkeit der Originale, während die Anordnung ein rhythmisches, fast musikalisches Muster über die Fläche zieht.
Der typografische Ansatz verdeutlicht das Zusammenspiel von Information und Gestaltung und macht das Blatt sowohl zu einem historischen Dokument als auch zu einem lebendigen Beispiel grafischer Ephemera. Es ergänzt Sammlungen zu Vintage-Werbedesign und städtischem Memorabilia auf natürliche Weise.
In der Raumgestaltung
Dieses Vintage-Barcelona-Poster verleiht Fluren, Arbeitszimmern oder Küchen eine urban-nostalgische Note, wobei seine geometrischen Formen und kräftigen Farben Räume beleben. Es harmoniert mit modernen, Mid-Century- und Industrial-Einrichtungen, besonders vor weißen Wänden oder hellem Holz, wo die Ticketmotive optimal zur Geltung kommen.
Für eine Gallery Wall lässt es sich mit Architektur-Fotografien oder Kartenprints kombinieren, um eine reiseinspirierte Präsentation zu schaffen. Das Werk spricht Designenthusiasten, Verkehrsfans und alle an, die sich für die alltäglichen Geschichten einer Stadt begeistern.
