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Moryarty

Allgemeine Mondkarte Poster

Allgemeine Mondkarte Poster

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Allgemeine Mondkarte (1923) von Lucien Rudaux

Dieses detailreiche Mondposter des Künstlers und Astronomen Lucien Rudaux verbindet präzise Himmelsbeobachtung mit der Ästhetik historischer Astronomiekarten. Seine außergewöhnlich genauen Mondstudien prägten die Vorstellungen vom Weltraum im frühen 20. Jahrhundert und faszinieren bis heute Menschen, die den Nachthimmel beobachten.

Unsere Poster werden auf dickem (230 g/m²) säurefreiem, mattem Kunstdruckpapier mit UV-beständiger Tinte für maximale Langlebigkeit gedruckt. Wir bieten auch Druck auf strukturierter Leinwand (300 g/m²) an – flexibler und strapazierfähiger. Unsere Rahmen werden aus leichtem Aluminium oder massivem Holz gefertigt. Weitere Details finden Sie in unseren FAQ.

Ref : SCI140

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Über den Künstler

Lucien Rudaux verleiht dieser Mondkarte von 1923 die Genauigkeit eines Forschers, der den Himmel eingehend studierte, lange bevor Raumsonden die Astronomie veränderten. Der französische Astronom und Illustrator stützte sich auf Teleskopbeobachtungen, um einem breiten Publikum die Himmelskunde verständlich zu machen. Sein Observatorium in Donville-les-Bains war ein wichtiger Ort für sein lebenslanges Interesse am Erscheinungsbild anderer Welten. Zugleich verbanden seine Illustrationen wissenschaftliche Forschung mit der populären Vorstellungskraft. Sein Name steht hier daher nicht nur für die Urheberschaft, sondern auch für eine Epoche, in der geduldige Beobachtung unser Bild vom Mond prägte. Rudaux arbeitete an der Schnittstelle von Forschung, Illustration und populärer Bildung. Seine Darstellungen sollten nicht bloß informieren, sondern auch eine genaue Vorstellung von einer Welt vermitteln, die dem menschlichen Auge ohne technische Hilfsmittel verborgen blieb. Dieser Kunstdruck von Lucien Rudaux macht die enge Verbindung zwischen Astronomie und visueller Wissensvermittlung sichtbar.

Das Kunstwerk

Im Jahr 1923 bot eine allgemeine Mondkarte die Möglichkeit, die Geografie des Erdtrabanten zu Hause zu studieren. Vor fotografischen Aufnahmen aus dem Weltraum dienten gedruckte Karten als Begleiter bei der Himmelsbeobachtung und im Astronomieunterricht. Der französische Titel kennzeichnet das Werk als sachliches Nachschlagewerk, während das nummerierte Register dazu einlädt, benannte Regionen mit der durch ein Teleskop sichtbaren Oberfläche zu verbinden. Darin liegt die besondere Geschichte dieses wissenschaftlichen Vintage-Posters: Es dokumentiert eine Zeit, in der die nächstgelegene fremde Welt noch von der Erde aus systematisch erfasst wurde. Die Karte vermittelt dabei nicht nur Ortsnamen, sondern auch den damaligen Versuch, die sichtbare Mondoberfläche in ein überschaubares Ordnungssystem zu fassen. Als Kunstdruck bewahrt sie heute die Spuren dieser sorgfältigen Entdeckungsarbeit.

Stil und Merkmale

Im Mittelpunkt steht eine große Mondscheibe vor einem warmen braunen Grund. Ihre Oberfläche ist von hellen Kraterrändern und dunkleren Meeren überzogen, deren unregelmäßige Konturen sanft in das umliegende Gelände übergehen. Weiße Beschriftungen folgen der Krümmung des Mondes, während kleine Ortsnamen über seine Fläche verteilt sind, ohne das Relief zu verdecken. Unterhalb der Scheibe enthält ein cremefarbenes Feld schmale Spalten mit französischen Einträgen und verleiht dem unteren Bereich die ruhige Ordnung einer wissenschaftlichen Tafel. Zurückhaltende Sepiatöne geben dem vertikalen Poster einen archivalischen Charakter, während die feinen Linien zum genauen Betrachten einladen. Als Wandkunst entfaltet die Karte ihren Reiz vor allem aus der Nähe. Erst beim längeren Betrachten werden die Abstufungen zwischen Kratern, Ebenen und dunklen Meeresflächen deutlich.

In der Raumgestaltung

In einem ruhigen Arbeitszimmer kann das gerahmte vertikale Poster über einem Schreibtisch aus Walnussholz hängen, wo seitliches Morgenlicht über die Karte fällt, ohne direkt auf das Glas zu treffen. Eine Leselampe aus Messing und ein aufgeschlagenes Astronomiebuch greifen die Atmosphäre eines historischen Observatoriums auf, ohne mit der Mondscheibe zu konkurrieren. Die sepia-braune Wandkunst setzt einen sachlichen Schwerpunkt, während das Register im unteren Feld auch vom Schreibtisch aus immer neue Einzelheiten erkennen lässt. Die zurückhaltende Farbpalette harmoniert mit gestrichenen Wänden und benötigt keine dicht bestückte Galeriewand. In einer Bibliothek oder einem privaten Arbeitsraum lässt sich die Karte ebenso mit dunklem Holz, Leinen und matten Metalloberflächen verbinden.