Zu Produktinformationen springen
1 von 5

Moryarty

Prickelnder Apfelwein Poster

Prickelnder Apfelwein Poster

Poster Size
Normaler Preis CHF 9.00
Normaler Preis Verkaufspreis CHF 9.00
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern. Versand wird beim Checkout berechnet
Anzahl

Prickelnder Apfelwein der Domaine de Valencey (1897) von Eugène Le Mouel

Ein temperamentvoller Kellner hält Flasche und Tablett in die Höhe und macht dieses Motiv der Belle Époque zu einer kleinen Bühnenszene. Warme, kräftige Farben und die ausgelassene Stimmung historischer französischer Werbung kommen besonders in Küchen, Esszimmern oder Hausbars zur Geltung.

Unsere Poster werden auf dickem (230 g/m²) säurefreiem, mattem Kunstdruckpapier mit UV-beständiger Tinte für maximale Langlebigkeit gedruckt. Wir bieten auch Druck auf strukturierter Leinwand (300 g/m²) an – flexibler und strapazierfähiger. Unsere Rahmen werden aus leichtem Aluminium oder massivem Holz gefertigt. Weitere Details finden Sie in unseren FAQ.

Ref : PUB319

Vollständige Details anzeigen
1 von 3
1 von 3
  • "Very nice Posters. The quality is amazing and we received it very quickly !"

  • "A shop to visit absolutely. Huge selection of posters. We spent more than an hour there !"

  • "Perfect to find gift. Price are very good. An they can frame and pack it on site"

1 von 3

Über den Künstler

In den Händen von Eugène Le Mouel wird ein Kellner zur komischen Bühnenfigur. Der französische Illustrator und Dichter arbeitete für die 1894 gegründete satirische Wochenzeitschrift Le Rire. Deren Humor bildet einen aufschlussreichen Hintergrund für die übersteigerte Geste und die menschliche Komik dieses Entwurfs von 1897. Le Mouel überträgt die Bildsprache der Karikatur aus der illustrierten Presse auf eine Werbung für Apfelwein der Domaine de Valencey. Die Wirkung dieses Vintage-Posters beruht nicht auf feierlichem Prestige, sondern auf einer einprägsamen Figur. Der Kellner scheint mitten in seinem Auftritt festgehalten zu sein, während die beworbene Flasche zum Mittelpunkt seiner selbstbewussten Darbietung wird.

Das Kunstwerk

Prickelnder Apfelwein erhält hier seinen eigenen festlichen Auftritt. Das 1897 für die Domaine de Valencey entworfene französische Werbeposter wirbt für ein Getränk aus Cérences im normannischen Département Manche. Der Text hebt zwei Eigenschaften hervor: Grand mousseux verweist auf die lebhafte Perlage, pur jus auf die Herstellung aus reinem Saft. Statt Apfelwein als alltägliche Erfrischung zu präsentieren, verbindet die Kampagne ihn mit festlichem Service und geselligem Genuss. Das Poster dokumentiert damit, wie ein regionaler Hersteller ein größeres Publikum ansprechen wollte, ohne seine Herkunft zu verleugnen. So wird ein lokales Getränk zum Mittelpunkt eines gemeinschaftlichen Anlasses.

Stil und Merkmale

Die erhobene Flasche lenkt den Blick zur cremefarbenen Schrift, während die andere Hand ein Tablett mit einem einzelnen Stielglas ausbalanciert. Darunter schreitet ein rundlicher Kellner über einen orangeroten Grund, die Schöße seines schwarzen Fracks wehen hinter ihm. Eine helle Serviette flattert von seinem Arm herab und nimmt die geneigten Linien der Typografie auf. Die Buchstaben folgen der Kontur des Körpers, erreichen über dem Kopf ihre größte Ausdehnung und ziehen sich bis zu den glänzenden Schuhen hinunter. Feine schwarze Striche formen das Grinsen und die gestärkte Hemdbrust. Die kraftvolle Silhouette lässt die hellen Akzente auf diesem vertikalen Poster beinahe flimmern und gibt dem Vintage-Druck der Belle Époque den Rhythmus eines Bühnenauftritts.

In der Raumgestaltung

In einer Essnische kann der französische Apfelwein-Kunstdruck über einem schmalen Sideboard hängen, während gedämpftes Abendlicht auf einen Eichentisch fällt. Ein schlanker schwarzer Rahmen greift die Silhouette des Kellners auf, während der rote Grund einen warmen Kontrast zu einer kreidefarbenen Wand bildet. Die erhobene Flasche erinnert an die lebhafte Bewegung im Restaurantservice, ohne die intime Umgebung zu dominieren. Ausreichend freie Wandfläche sorgt dafür, dass die unregelmäßige Schrift auch vom Tisch aus gut lesbar bleibt. Als Wandkunst setzt das Motiv einen klaren visuellen Schwerpunkt und erzählt zugleich von der Geselligkeit und Werbekultur seiner Epoche, ohne auf ein beliebiges Speisemotiv zurückzugreifen.